Strukturen

Die vorhandenen Strukturen sollen den Schülern und ihren Erziehungsberechtigten eine große Überschaubarkeit , Transparenz, Sicherheit, nicht zuletzt auch einen klaren Orientierungsrahmen bieten

Tages- und Wochenstruktur

In den ersten zwei Stunden bearbeiten die Schüler ihre individualisierten Tages- und Wochenpläne. Hierbei werden auch Lernprogramme für den PC genutzt.

Nach der Pause beginnen Phasen, in denen handlungsorientierte Bereiche im Vordergrund stehen (Werk-, Erlebnis- und Freizeitbereich, themenspezifische Projekte). Dies schließt nicht aus, dass eher lernbereite Schüler weitere unterrichtliche Themen bearbeiten. In bestimmten Fächern, zu bestimmten Projekten und zu einzelnen Themenbereichen findet eine Vernetzung mit anderen Klassen statt. Aufmerksamkeits- und Konzentrationsförderung bilden in der Woche einen weiteren Schwerpunkt.

Am Ende einer Woche wird gekocht und gemeinsam gegessen. Im Anschluss daran gibt es mit der Gesamtgruppe ein Wochenabschlussgespräch. Jeder Schüler schätzt für sich die vergangene Woche unter Berücksichtigung der im Quartalsgespräch vereinbarten Ziele ein. Auch vom Betreuerteam wird jedem einzelnen eine Rückmeldung zur vergangenen Woche gegeben. Mögliche Probleme werden in diesem Rahmen geklärt.

Quartalsgespräch

Alle drei Monate findet mit jedem einzelnen Schüler ein Quartalsgespräch statt. In diesem Gespräch werden der schulische sowie der soziale Bereich besprochen. Es werden dann gemeinsam Ziele für die nächsten drei Monate vereinbart und protokolliert.

Teamsitzung

In wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen werden Informationen ausgetauscht, Vorkommnisse und sich daraus ergebende Vorgehensweisen besprochen und reflektiert sowie Vorhaben und Projekte geplant. Notwendige Gespräche mit Erziehungsberechtigten und Institutionen werden vor- bzw. nachbereitet.

Förderplan

Aus den Vereinbarungen der Quartalsgespräche und den Ergebnissen der Teamsitzungen ergeben sich die jeweilige Förderplanungen für die einzelnen Schüler.

Praktika

Für ältere Schüler finden Betriebspraktika statt. Diese werden möglichst nach Interessen und Kompetenzen des jeweiligen Schülers ausgewählt. Der jeweils zuständige Praktikumsanleiter wird gebeten, einen Einschätzungsbogen  auszufüllen. Mit diesem Bogen soll er beurteilen, welche arbeitsweltrelevanten Eigenschaften bei dem Schüler vorhanden sind. Die Ergebnisse dieser Bögen bilden u.a. die Grundlage für die späteren Gespräche mit der Berufsberatung der Arbeitsagentur.